Erinnerung und Gedenken an die Opfer von Kolonialismus und Nationalismus

 in Berlin

+++ VERLÄNGERT BIS 2. OKTOBER 2014 +++

In der Ausstellung ist einerseits dokumentarisches Material zu sehen, welches den Alltag schwarzer Menschen während der NS-Diktatur zeigt. Andererseits werden mehrere Installationen ausgestellt, darunter die Arbeit Souls in Limbo, was so viel wie „Seelen im Fegefeuer“ heißt. Es handelt sich dabei um ein aus achtzig alten Holzkleiderbügeln bestehendes Mobile, welches an die nicht aufgelösten Konflikte, Leiden, verdrängten und nicht aufgearbeiteten Greultaten erinnert, die die Seelen im „Limbo“ - in einem Schwebezustand - verharren lassen. Der Schwung der gebogenen Bügel erzeugt eine Wirkung wie die Schwingen eines dichten Vogelschwarmes. Das Schattenspiel erzeugt interessante sich wandelnde Bilder.

Die Ausstellung des JOLIBA Vereins steht unter der Projektleitung von Katharina Oguntoye und der künstlerischen Leitung von Satch Hoyt.