Rettet den Regenwald e. V. | Die tansanische Regierung bedroht Elefantenschützer

Innerhalb von fünf Jahren ist die Zahl der Elefanten in Tansania um 65.000 eingebrochen. Ein Rückgang um 60 Prozent. Die Regierung verschweigt das Ausmaß der Wilderei, statt zu handeln.

Neue Gesetze erschweren es Umweltschützern, kritische Informationen zu veröffentlichen. Es ist zukünftig illegal, Daten zu verbreiten, die den Zahlen des Amts für Statistik widersprechen. Außerdem dürfen im Internet keine Informationen verbreitet werden, die von der Regierung als „trügerisch, irreführend oder fehlerhaft“ eingestuft werden. Sogar der Empfang solcher Daten ist zukünftig kriminell.

Weil Umweltschützer soziale Medien stark nutzen, um Aktionen gegen Wilderei und Elfenbein-Handel zu organisieren, kann die Regierung die Arbeit von Aktivisten unterbinden und sogar Gefängnisstrafen verhängen.

Die Regierung unterdrückt schon heute die Veröffentlichung des „Great Elephant Census“, der beweist, wie stark die Population im Ruaha-Nationalpark und in benachbarten Schutzgebieten eingebrochen ist: Von 20.000 Tieren im Jahr 2013 auf 8.000 ein Jahr später.

Bitte appellieren Sie an Tansanias Regierung, die Zensurgesetze zu widerrufen. Wilderei darf kein Staatsgeheimnis sein.

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