Wassernutzung: Besseres Wassermanagement könnte den Ernährungsmangel weltweit halbieren

Mit einem besseren landwirtschaftlichen Wassermanagement könnte die globale Ernährungslücke bis 2050 halbiert und einige schädliche Folgen von Klimaveränderungen auf Ernteerträge abgefedert werden. WissenschaftlerInnen fanden heraus, dass die Möglichkeiten bislang unterschätzt wurden, mit einer Regennutzung und einer optimierten Wassernutzung mehr Nahrung zu produzieren, ohne dabei den Wasserverbrauch zu erhöhen.

Durch eine intelligente Wassernutzung könnte die globale Kilokalorien-Produktion um 40 Prozent steigen – laut UN-Schätzungen sind etwa 80 Prozent nötig, um Unterernährung bis Mitte des Jahrhunderts auszurotten.

Wenn der Klimawandel sich weiter entwickelt wie zurzeit wird Wassermanagement immer wichtiger, um Nahrungsrisiken zu mindern. Durch die globale Erwärmung treten wahrscheinlich vermehrt Dürren auf und Niederschlagsmuster verändern sich, so dass die Verfügbarkeit von Wasser noch wichtiger wird als bisher. 

Quelle: www.pik-potsdam.de