Neues Austauschprogramm: Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative

Entwicklungsminister Gerd Müller hat ein neues Austauschprogramm für afrikanische und deutsche Jugendliche vorgestellt. Die "Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative" (DAJ) soll nach Vorbild des deutsch-französischen Jugendwerks den Austausch in beide Richtungen fördern. Gemeinsam mit der Afrikanischen Union hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die drei Pilotländer Benin, Südafrika und Tansania ausgewählt.

"Die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative wird nicht nur dazu beitragen, dass sich Jugendliche aus beiden Kontinenten besser verstehen", sagte Müller. "Wir können ganz konkret Brücken schlagen, um die Herausforderungen vom Klimaschutz bis zu einer Welt ohne Hunger zu meistern. Nur gemeinsam können wir die Globalisierung gerecht und fair gestalten und dafür sorgen, dass junge Menschen in Europa und Afrika Schule, Ausbildung und damit Perspektiven und Chancen für die Gestaltung ihrer Zukunft haben."

Neu ist, dass sich das Förderangebot nicht mehr nur auf Einzelpersonen, sondern nunmehr auch auf Jugendgruppen, Pfadfinder, Sportvereine oder Musikgruppen bezieht, die gemeinsam an Themen wie Klimawandel, Armut oder ihren jeweiligen Bildern von Deutschland und Afrika arbeiten. Beispielweise können sich künftig Fußballvereine aus Benin und deutsche Teams treffen. In den ersten drei Jahren will das BMZ mit den Pilotländern Erfahrungen sammeln und danach mit weiteren Ländern ins Gespräch kommen.

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